• Parodontologie
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Die Symptome

Ein erster Hinweis auf Parodontose, wie die Krankheit im Volksmund auch genannt wird, ist häufiges Zahnfleischbluten beim Zähneputzen. Die Krankheit befindet sich hier noch im Anfangsstadium. Auch ein dauerhaft vorhandener Mundgeruch spricht für eine Entzündung des Zahnfleisches. Aufhorchen sollte man auch, wenn man plötzlich an einer Schmerzempfindlichkeit von heiß/kalt leidet und freiliegende Zahnhälse entdeckt.

Bereits bei diesen Symptomen raten wir unseren Patienten, sich einer gründlichen Untersuchung zu unterziehen.

Wann Sie uns einbeziehen sollten

Damit es erst gar nicht so weit kommt, ist die Früherkennung das A und O bei dieser Erkrankung.

Denn wir wissen: Je früher wir einer bakteriellen Entzündung durch eine engmaschige Prophylaxe vorbeugen, desto eher kann der Zahnarzt in Zürich der Parodontose entgegen wirken.

Die Volkskrankheit, der wir eine Behandlung entgegenzusetzen haben

Die Parodontose ist eine bakteriell bedingte Infektion des Zahnhalteapparates, die unbehandelt zum Zahnverlust führt. Es handelt sich um eine chronische Zahnerkrankung, die zyklisch voranschreitet. Deswegen ist eine regelmäßige und gründliche Prophylaxe unerlässlich.

Beim Zahnarzt in Zürich gehört die sogenannte Parodontologie zu den täglich stattfindenden Behandlungen. Mit zunehmendem Alter sind immer häufiger Patienten davon betroffen. Ab dem 65. Lebensjahr sind es in der Regel 70 % der Bevölkerung. Während der Parodontalbehandlung beseitigen wir den Zahnbelag sowie die Bakterien, um die Entzündung des Zahnfleischs dauerhaft zu stoppen. Je früher wir mit der Behandlung beginnen können, desto weniger Schaden nehmen Zahnfleisch und Knochen und es bestehen gute Chancen, die eigenen Zähne bis ins hohe Alter zu erhalten.

Parodontitis ist aber nicht nur für die Zähne gefährlich. Sie ist auch ein hoher Risikofaktor für Herzerkrankungen bis hin zum Infarkt oder Schlaganfall, weil die im Mund befindlichen Bakterien in den Rest des Körpers vordringen können. Ein Grund mehr, sich vertrauensvoll in unsere Hände zu begeben.

Unsere Therapieformen

Je nach Schweregrad erfolgt die Behandlung durch einen Zahnarzt oder Parodontologen (ein auf Zahnfleischerkrankungen spezialisierter Zahnarzt). Auch unsere Dentalhygiene kann der Parodontitis im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung Einhalt gebieten. Ziel der Behandlung ist es, die Zahnfleischtaschen gründlich zu säubern, um weiteren Schaden am umliegenden Zahnfleischgewebe und dem Knochen vorzubeugen.

Aber auch unsere Patienten können Ihren Teil dazu beitragen. Die besten Aussichten auf einen Behandlungserfolg bestehen, wenn die tägliche Routine bei der Mundpflege eingehalten wird. Dieses Thema ist uns so wichtig, dass wir gerne und umfassend darüber aufklären.

Bei fortgeschrittener Parodontitis unterscheiden wir in der weiteren Behandlung zwischen:

Nicht-chirurgischer Behandlung

Ist die Erkrankung noch nicht sehr weit fortgeschritten, kann die Behandlung mit weniger invasiven Verfahren erfolgen. Dazu gehört die konsequente Zahnsteinentfernung, bei der Zahnstein und Bakterien von den Zahnoberflächen und unterhalb des Zahnfleischsaums entfernt werden. Die Verfahren, die wir anwenden, sind äußerst schonend und haben nichts mehr mit dem unangenehmen Abkratzen der vergangenen Jahre zu tun.

Bei der Wurzelglättung werden die Wurzeloberflächen geglättet. Dadurch wird die Ablagerung von Zahnstein und Bakterien verhindert und das Zahnfleisch kann wieder am Zahn anwachsen.

Bei Bedarf kommen Antibiotika zur Bekämpfung der bakteriellen Infektion zum Einsatz, das auch als Gel oder Mundspülung verschrieben werden kann.

Chirurgischer Behandlung

die Zahnfleischtaschen verkleinert werden
der Knochen neu geformt wird
das geschädigte Zahnfleischgewebe verstärkt wird
der Knochen für den Zahnerhalt aufgebaut wird
der geschädigte Bereich durch ein spezielles Gewebe zur Regeneration angeregt wird
gewebestimulierende Proteine eingesetzt werden, um den Wachstum von Knochen und Gewebe zu fördern.